Unter dem Motto im Titel dieses Textes wurden am 14. März 2026 in ganz Kreuzlingen Sträucher gepflanzt. Die Stadt vergab günstig verschiedene heimische Sträucher, um die Biodiversität in Kreuzlingen zu fördern und in der Stadt Vernetzungskorridore für Wildtiere zu erstellen.

Annika Jäger
Auch die Kantonsschule Kreuzlingen beteiligte sich an der Aktion. In der Woche vor dem 14. März wurden die Vorbereitungen getroffen und fleissig Pflanzlöcher gegraben. Der steinige Untergrund der Fläche vor dem B-Gebäude erschwerte das Graben zwar, doch drei motivierte Schüler haben es trotz der widrigen Umstände geschafft, passende Vorbereitungen zu treffen.



Dann konnten die Sträucher abgeholt werden. Zwei Weinrosen, zwei Pfaffenhütchen und ein Schneeball freuten sich über den Pferdemist, der ihnen als Dünger mit in die steinige Erde gemischt wurde. Diese Kombination bietet beste Bedingungen, damit sie vor dem B17 wachsen können. In den nächsten Jahren wird aus diesen Pflanzen ein Strauchgarten entstehen, der Nahrung und Unterschlupf bieten wird. Von den Blüten können sich viele Insekten ernähren. Hummeln, Wildbienen oder Käfer nutzen den Nektar und die Pollen. Die Früchte der neuen Sträucher werden vor allem von Vögeln gefressen. So wächst im Innenhof nun ein neuer Lebensraum für verschiedene Tiere heran.
Vielen Dank an die vielen Schülerinnen und Schüler, die sich an dieser Aktion beteiligt haben!


